Die TU Wien erhält ein TYPO3-Upgrade für hohe Performance im großen Maßstab.
Die Universität vereinheitlichte ihre digitale Infrastruktur, um eine redaktionsfreundliche, barrierefreie und skalierbare Plattform zu schaffen.
In diesem Beitrag
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Ich bin interessiertEinführung
Die TU Wien ist Österreichs größte technische Universität mit acht Fakultäten, mehr als 50 Studiengängen, über 26.000 Studierenden und rund 6.000 Mitarbeitenden. Für die Universität ist ihre Website weit mehr als nur ein Kommunikationskanal – sie ist ein integraler Bestandteil ihrer digitalen Infrastruktur, über die Informationen für Studierende, Mitarbeitende und zahlreiche weitere Anspruchsgruppen bereitgestellt werden. Dafür benötigt die Universität eine skalierbare, integrierte und barrierefreie Lösung zur Unterstützung von Informationen, Services und universitärer Governance. Die Universität nutzt TYPO3 bereits seit 2005 und zählt zu den bedeutendsten Bildungseinrichtungen innerhalb des CMS-Ökosystems.
Herausforderung
Die TU Wien musste ihre Website in eine robuste digitale Infrastruktur transformieren, die eine dezentrale Organisationsstruktur mit komplexen Anforderungen unterstützt. Dazu gehörte die Sicherstellung von hoher Performance, der Integration zahlreicher interner Systeme, Barrierefreiheit sowie einer funktionierenden dezentralen Organisation. Darüber hinaus sollte die Arbeit von Hunderten Redakteurinnen und Redakteuren im Backend effizienter und einfacher gestaltet werden.
Es handelte sich um ein komplexes Projekt für eine große Bildungseinrichtung, aber eines, das stark mit der Eignung von TYPO3 für ähnliche Websites in der gleichen Größenordnung übereinstimmte, insbesondere für Hochschulen und Universitäten, auf die sich das CMS spezialisiert hat.
Umgesetzte Arbeiten
Die Lösung wurde mit TYPO3 als zentraler Plattform umgesetzt, da die Universität das CMS bereits seit 2005 verwendet. Dabei wurde ein Upgrade auf Version 12 durchgeführt, um Funktionalität und Leistungsumfang zu erweitern.
Die folgenden zentralen Ergänzungen wurden in die digitale Infrastruktur der TU Wien integriert:
- Integration des Campus-Management-Systems (TISS) zur Synchronisierung von Kurs-, Organisations- und Personaldaten.
- Anbindung an das Dokumentenmanagementsystem Alfresco für strukturierten Zugriff auf Inhalte.
- Implementierung von ElasticSearch für eine leistungsstarke Suchfunktion.
- Integration eines Single Sign-on (SSO) für eine sichere Benutzerinnen- und Benutzerauthentifizierung.
- Entwicklung individueller Schnittstellen zur automatisierten Datenübertragung zwischen Systemen.
- Erstellung spezialisierter Content-Elemente zur Erfüllung von Compliance-Anforderungen.
- Kontinuierliche Performance-Optimierungen und System-Upgrades zur Sicherstellung der Skalierbarkeit.
- Einführung neuer Funktionen, darunter KI-gestützte Features.
Im Hinblick auf die KI-gestützten Entwicklungen umfasst der Einsatz künstlicher Intelligenz an der TU Wien unter anderem Pilotprojekte zur redaktionellen Unterstützung durch KI, automatisierte Übersetzungen sowie integrierte Tests zur Barrierefreiheit.
Ergebnis
Das Ergebnis des Projekts ist eine skalierbare, integrierte und barrierefreie digitale Plattform, die als digitale Grundlage für die Abläufe der Universität dient. Sie ermöglicht eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Abteilungen und schafft eine zukunftssichere Basis für kontinuierliche Weiterentwicklung und Innovation durch KI-Funktionen und automatisierte Prozesse.